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kajaktour.de . |
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Hochalpen / Frankreich |
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Ein landschaftlich schöner kleiner Fluss mit nur mäßigen Schwierigkeiten. Die Gyronde liegt in den französischen Hochalpen,
ca. 170 Die beiden Quellflüsse der Gyronde, der Gletscherfluss Gyr und der Gebirgsfluss Onde, entspringen im bis zu 4100 m hohen `Massif des Ecrins´ westlich der Stadt Briancon. Beim Dorf Vallouise bilden beide die Gyronde. Nach 10 Kilometern mündet die Gyronde dann am nördlichen Ortsrand von Argentiere in die Durance. Der Wasserstand und damit die Möglichkeit einer Befahrung der Gyronde, der Durance und der anderen Durancezuflüsse kann im Internet bei http://brianconfesteve.free.fr/nivodo.html abgefragt werden. Die Wasserstände werden hier während der Saison jedoch nur unregelmäßig in ein- bis zweiwöchigen Abständen aktualisiert. Neben dem Campingplatz `Camping Municipal Le Rabioux´, an der bekannten Spielstelle Rabioux, ca. 2 km nordöstlich von Chateauroux, gibt es im Durancetal und den benachbarten Tälern eine Vielzahl von weiteren Campingplätzen. Direkt an der Gyronde gibt es einen an der Einstiegstelle im Wald gelegenen, einfachen Campingplatz. Ab dem Zusammenfluss bei Vallouise ist die Gyronde auf den ersten Kilometern zunächst nicht lohnenswert, evtl. sogar teilweise aufgrund eines gefährlichen Wehres wegen einer Wasserableitung unfahrbar. Erst 6-7 Kilometer unterhalb von Vallouise befindet sich unterhalb eines langen, sehr schwierigen Kataraktes die übliche Einstiegstelle. Die untere der beiden üblichen Einstiegstellen
liegt an einer kleinen Brücke ca. 200 m oberhalb des Campingplatzes von `Les Vaudois´
südöstlich des Dorfes Les Vigneaux. Dieser Campingplatz wird erreicht, indem
man von Argentiere kommend 1 Kilometer hinter dem winzigen Dorf Le Batier an einem
Hinweisschild auf den Campingplatz von der Straße D 994 nach links abbiegt. Nach
300 m auf einem unbefestigten Weg wird ein Parkplatz (> N 44° 49' 05'', E 06° 33' 05'') im schönen Kiefernwald in der Nähe des Flusses erreicht. Von hier
sind die Kajaks 200 m auf einem Waldweg flussaufwärts bis zu einer kleinen Brücke
zutragen. |
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Das zunächst noch verhältnismäßig
gute Gefälle lässt langsam und gleichmäßig auf den nächsten
Kilometern nach. Parallel dazu wird auch das Flussbett etwas breiter und die Strömungsgeschwindigkeit
etwas geringer. Die Schwierigkeiten gehen vom Einstieg bis vor der Slalomstrecke von
Argentiere von WW III bzw. II-III auf WW II zurück. Landschaftlich verläuft
der Fluss bis zum Ortsanfang von Argentiere durch ein sehr schönes Waldtal. |
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Bei sommerlichen Niedrigwasserständen ist das
Wehr gut über einen Durchlass in der Mitte mit einer nachfolgenden 1 m hohen Stufe
und Walze zu befahren. Bei höheren Wasserständen wird der Rücklauf wesentlich
stärker. Dann sollte das Wehr über das linke Ufer umtragen, bei mittleren
Wasserständen zumindest vor einer evtl. Befahrung besichtigt werden. |
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Nach weiteren 2 Kilometern bringt ein Zufluss zur
Linken etwas an Zuschusswasser. Danach nimmt die bisherige landschaftliche Schönheit
der Strecke deutlich ab. Die wildwassertechnischen Schwierigkeiten sind nur noch gering
(WW II). Befestigte Ufer begleiten nun teilweise die Fahrt. Der Fluss fließt
durch die bebauten Gebiete von Argentiere. In Argentiere mündet die Gyronde in
die Durance. |
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Auf dieser großzügig angelegten, 300 m langen und je nach Wasserstand zumeist wuchtigen Wildwasserstrecke (WW III) können zwischen den Felsen noch eine Vielzahl von Übungsstellen absolviert werden. Ganz am Ende der Strecke kann die Fahrt am rechten Ufer gut an einer seichten Stelle beendet werden. Von hier sind die Kajaks zu einem Parkplatz hinter
den Gebäuden der Information und den Sanitäranlagen zu tragen. Natürlich
können die Kajaks auch noch einmal zum Beginn der Slalomstrecke hoch getragen
werden. Wer zuvor die Gyronde befahren hat braucht anscheinend keine Gebühr für
die Nutzung dieser Strecke bezahlen. |
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Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 21. Juli 2005. Der Flussabschnitt hatte an diesem Tag einen sehr niedrigen Wasserstand. Alles war durchgehend befahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände. |
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