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kajaktour.de . |
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Savoyen / Frankreich |
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Landschaftliche schöner und bis auf eine Stelle relativ einfach zu befahrener Wildfluss.
Vom Anfang der Schlucht bis zum Stadtrand von Annecy befindet sich die übliche, von den Kanuvereinen aus Annecy und anderen Paddlern befahrene Wildwasserstrecke. |
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Einige Kilometer westlich von Annecy durchbricht der Fluss die (unfahrbare) Schlucht `Gorges du Fier´, nimmt später noch von links das Wasser des Cheran auf und mündet schließlich nach insgesamt 73 Kilometern als linker Nebenfluss in die Rhone. Ein Pegel kann im Internet bei www.rdbrmc.com/hydroreel2/listestation.php unter Dingy-Saint-Clair abgerufen werden. Der Pegel liegt in der Nähe des üblichen Einstieges. Nach Einschätzung des Verfassers dieser Beschreibung können bei folgenden Pegelangaben (in cbm/sec bzw. m3/s) folgende Wasserstände angenommen werden: Mindestwasser 4,5 cbm/sec, NW 8 cbm/sec, MW 10-25 cbm/sec, HW ab 30 cbm/sec. Am Lac d´Annecy stehen eine Vielzahl von schön gelegenen Campingplätzen zur Verfügung. Bereits ab Mitte April hatten im Jahr 2006 auf der Südwestseite des Sees, südöstlich von Sevrier, z.B. der `Camping au Coeur du Lac´ und der `Camping Les Rives du Lac´ geöffnet. Wer sich in der Region von Fier und Cheran aufhält, sollte möglichst auch Annecy, eine der schönsten Städte der französischen Alpen, einen Besuch abstatten. Neben der Altstadt, mit dem auf einer kleinen Insel befindlichen `Palais de I´Isle´, der davon südwestlich gelegenen arkadengesäumten Hauptstraße `Rue Ste-Claire´ und der direkt südlich hiervon auf einem Hügel befindlichen Burg, mit dem `Chateau-Musee d´Annecy´, sollten auch die Parkanlagen am Seeufer besucht werden. Schluchtliebhaber können die `Gorges du Fier´, ca. 7 Kilometer westlich von Annecy, auf Holzstegen durchwandern. |
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Üblicherweise wird die Paddeltour am nördlichen Stadtrand von Annecy an der N 203, 100 m östlich der auffällig hohen Eisenbahnbrücke von Brogny, beendet. Hier befindet sich östlich der Eisenbahnbrücke, auf der südlichen und dem Fluss zugewandten Seite der N 203 ein Parkplatz (> N 45° 56' 01.5'', E 06° 07' 51.5'') auf dem die Autos abgestellt werden können. Von hier führt ein steiler, fußläufiger Weg zum tiefer gelegenen Fluss. Zur üblichen Einstiegstelle gelangt man, in dem man auf der N 203 weiter nach Osten fährt, aber schon nach 100 m rechts auf die D 16 in Fahrtrichtung Thones bzw. La Clusaz abbiegt. Nach mehreren Kreisverkehren und ca. 7 Kilometern abseits des Flusses verengt sich das Tal zu einer kurzen steilen Felsschlucht. Am Ende der Schlucht zweigt links über eine Brücke die kleine Straße nach St. Clair ab. Die übliche Einstiegstelle befindet sich an einer Schotterfläche (> N 45° 54' 13.5'', E 06° 12' 37.0'') am rechten Ufer gleich unterhalb der Straßenbrücke. Bei guten Wasserständen kann man auch noch 8 Kilometer weiter oberhalb die Tour beginnen (näheres siehe DKV-Führer). Am Anfang beginnt der Fluss mit leichter Verblockung und für WW II verhältnismäßig gutem Gefälle. |
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200 m unterhalb der neuen Straßenbrücke nach St. Clair liegt zwischen steilen Felswänden (s. Bild oben) die nicht mehr mit dem Auto befahrbare alte Straßenbrücke. Hier auf der linken Seite befindet sich auch der maßgebliche mit dem Internetpegel identische Pegel. |
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. Schon 200 m nach dieser Brücke, nachdem sich die enge Felsschlucht zu einer Waldschlucht gewandelt hat, folgt die schwerste Passage der Fier, ein bei der Anfahrt zunächst unübersichtlich erscheinende, 80 m lange Blockstrecke mit großen Felsen (hier bei 18 cbm/sec, d.h. Mittelwasser). |
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Je nach Wasserstand liegen hier die Schwierigkeiten zwischen WW III- und III+. Bei Nutzung von 2-3 Kehrwassern kann man aber alles rechtzeitig erkennen und den wuchtigsten Stellen zumindest etwas ausweichen. Notfalls kann man die Passage auch etwas mühsam über das linke Ufer umtragen, vorausgesetzt, dass man rechtzeitig ein Kehrwasser anfährt. Hiernach lassen die Schwierigkeiten deutlich nach und liegen auf den nächsten Kilometern bei WW I-II. Bis zum Fahrtende ist nun alles schon von Weitem rechtzeitig erkennbar. In den Außenkurven sollte aber immer ein wenig auf Prallwände und mögliche Unterspülungen achtgegeben werden. Die Fier fließt zunächst in großen Kurven und einigen leichten Schwällen durch eine schöne Waldschlucht (s. Bild unten; hier bei 18 cbm/sec, d.h. Mittelwasser). |
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Nach einigen wenigen Kilometern öffnet sich die Waldschlucht. Die Schwierigkeiten liegen nun bis zur Ausstiegstelle bei WW II. Zunächst ist eine kleine mit Felsblöcken und einer Stufe (s. Bild unten) angelegte Slalomstrecke zu durchfahren. |
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Anschließend fließt die Fier durch eine weite leicht hügelige Landschaft in einem oft breitem Flussbett. |
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Mit dem Zufluss der Filliere von rechts (ca. 2,5 Kilometer vor der Ausstiegstelle) wird die Landschaft vorübergehend etwas belanglos. Anschließend wird die Slalomstrecke der Kanuvereine von Annecy durchfahren. |
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. Direkt nach dem Unterfahren der Schnellstraßenbrücke, bietet am darauffolgenden Ende einer Rechtskurve eine kräftige Walze am linken Flussrand bzw. die daneben liegende Welle bei mittleren Wasserständen eine interessante Surfstelle (hier bei ca. 18 cbm/sec, d.h. Mittelwasser). |
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Am linken Ufer verläuft nun bis zur Ausstiegstelle eine steile Felswand. Vereinzelnd bilden sich hinter Felsrippen und Felsblöcken einige wuchtige Abfälle oder auch Surfwellen (s. Bild unten; hier bei ca. 5,5 cbm/sec am Pegel, d.h. etwas mehr als Mindestwasser). |
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Diese Stellen können aber aufgrund der relativ großen Breite des Flusses immer auf der Innenkurve oder auf einer einfacheren Fahrroute gut umfahren werden. Zum Ende verläuft die Fier, trotz der Nähe zur Großstadt Annecy, wieder durch eine schöne Schlucht. |
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100 m vor der hoch gelegenen und von Weitem sichtbaren Eisenbahnbrücke wird dann am rechten Ufer an einer großen Kiesbank die Ausstiegstelle unterhalb des Parkplatzes erreicht. Hinweis: Alle Infos basieren auf die letzte Befahrung
am 17. September 2009. An diesem Tag war alles durchgehend fahrbar. Die Fotos Nr. 1-2,
5-8 und 10-11 sind von diesem Tag. Der Fluss hatte an diesem Tag etwas mehr als Mindestwasser.
Der o.g. Internetpegel zeigte 5,5 cbm/sec an. Infos sowie Foto Nr. 1-2, 5-8 und 10 von Mathias Dieckmann. Foto Nr. 11 von Reinhard Böling. Alle anderen Fotos von Alfred Engels. |
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