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kajaktour.de . |
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Nordostschweiz / Schweiz |
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Leichter, an einigen Stellen aber auch recht sportlicher Wildfluss in der hügeligen Voralpenlandschaft südlich vom Bodensee.
Der unten beschriebene Abschnitt liegt zwischen Zürich und St. Gallen südlich der Stadt Wil. Der aktuelle Wasserstand und damit die Möglichkeit einer Befahrung der Thur kann aktuell über das Internet bei www.kajak.at unter `Flussinfo´-`OnlinePegel´-`Messstelle Schweiz Thur/Jonschwil´ oder noch konkreter bei www.bwg.admin.ch/service/hydrolog unter der Pegelstation Thur-Jonschwil `7 Tage´ abgefragt werden. Nach kajak.at bedeuten dabei folgende Wasserstände folgende Wassermengen: NW: 18 cbm, MW: 40 cbm, HW: 65 cbm. Nach Informationen von Paddlern vom 02.03.09 soll sich der Pegel verändert haben. Danach sind nun 533.65 m Niedrigwasser. Möglichkeiten zum Campen existieren leider nicht in der Nähe dieses Abschnittes der Thur. Der nächstgelegene Campingplatz liegt in Bächli, 2,5 km südöstlich von St. Peterzell (`Camping Bächli´). St. Peterzell liegt dabei ca. 14 Kilometer südöstlich von Bütschwil und ist von Bütschwil über die Straßen Nr. 16 und Nr. 8 zu erreichen. |
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Der übliche Einstieg befindet sich beim Ort Bütschwil. Oberhalb liegen einige nur mühsam zu umtragende, gefährliche Wehre. Die in älteren Flussführern hinsichtlich der Einstiegstelle erwähnte Weberei Dietfurt existiert inzwischen nicht mehr. Zur möglichen Einstiegstelle an der Kläranlage und dem benachbarten Feuerwehrübungsgelände gelangt man, in dem man auf der Fahrt von der Austiegstelle bzw. der Stadt Wil auf der Straße Nr. 16 flussaufwärts am nördlichen Ortseingang von Bütschwil, ca. 100 m vor dem Bahnübergang, links in das kleine noch überwiegend unbebaute Gewerbegebiet (mit großer Feuerwehrwache) abbiegt. Der Straße mit all seinen Kurven bis zum Ende unten am Fluss folgen. Hier ganz am Ende der Straße befindet sich zwischen den Zäunen ein kleiner fussläufiger Durchlass und ein Trampelpfad der nach 30 m zum Fluss führt. Die Fahrzeuge sollten am Rand der Straße so gestellt werden (> N 47° 21' 49.0'', E 09° 04' 45.5''), dass keine Zufahrten für mögliche Feuerwehrfahrzeuge u.ä. versperrt werden. Eine weitere Einstiegstelle liegt 800 m weiter flussaufwärts. Ob hier die Zufahrt momentan verboten ist, müsste erkundet werden. Hierhin gelangt man, wenn man vom Bahnhof Bütschwil 200 m nach Süden fährt, hier die Gleise quert, dann 150 m nach Osten bis kurz vor dem unten liegenden Fluss fährt und hier dann dem links abzeigenden Feldweg noch 500 m dem Fluss flussabwärts folgt (> N 47° 21' 28.5'', E 09° 05' 00.0''). Auf der ersten Hälfte der Gesamtstrecke, d.h. bis zum Wehr bei Bazenheid, ist die Thur insgesamt etwas leichter als auf der zweiten Hälfte der Gesamtstrecke. |
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Die Thur fließt in vielen Kurven durch eine sanfte Hügellandschaft. Wälder und Wiesen begleiten den Fluss. Einige Kiesbankschwälle sorgen für etwas Abwechslung. Gelegentlich begleiten einige Konglomeratwände den Fluss (s. Bild oben). Einige Wände in den Außenkurven sind etwas unterspült, können aber gut im sicheren Abstand befahren werden. |
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Ungefähr 5 Kilometer nach Fahrtbeginn fließt von rechts die Necker in die Thur hinzu. Es folgt eine lebhafte Schwallstrecke. |
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. . Bald darauf wird Lütisburg erreicht (s. Bild rechts; hier bei einem nicht ausreichendem Wasserstand). |
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Ungefähr 1 Kilometer später folgt eine interessante Blockstrecke. Wieder ungefähr 1 Kilometer weiter (DKV-km 50,6) wird schließlich das unfahrbare Wehr an der Straßenbrücke zwischen Bazenheid und Unterrindal erreicht. Dieses kann rechtzeitig erkannt werden. Die Strömung vor dem Wehr ist bei mittleren Wasserständen verhältnismäßig gering. Das Wehr ist auf 100 m über das rechte Ufer zu umtragen. Ca. 10 m vor dem Wehr befindet sich an einem künstlichen Zulauf eine Betontreppe für Paddler. Kurz nach dem Ende der rechten Uferbetonmauer können die Kajaks über die Böschung wieder zum Wasser hinunter getragen werden. Auf der nun folgenden zweiten Hälfte der Gesamtstrecke sind die Schwälle etwas wuchtiger. Die hier befindlichen Felsblöcke sind bei mittleren Wasserständen leicht überspült und bilden nun vermehrt einige schöne, verhältnismäßig leicht zu befahrene Surfwellen. Ein breiter und relativ langer verblockter wuchtiger Schwall auf der rechten Flusshälfte, ein enger wuchtiger Abfall am linken Rand des Flussbettes sowie zwei Nagelfluhstufen verdienen auf diesem Abschnitt besondere Aufmerksamkeit (... leider keine Fotos, da die Kamera hier versagte)! Bei mittleren Wasserständen liegen an diesen Stellen die Schwierigkeiten immerhin zwischen WW II+ und WW III. Die beiden Nagelfluhstufen gehen über die gesamte Flussbreite, sind bis zu 1,2 m hoch und bilden unterhalb je nach Wasserstand fast über die gesamte Flussbreite kräftige Walzen und Rückläufe. Den Stufen sollte man sich vorsichtig nähern und dabei rechtzeitig die beste Fahrroute erkunden. Die letzte Nagelfluhstufe befindet sich kurz vor dem üblichen Ausstieg. Die je nach Wasserstand etwas variierende Austiegstelle sollte aufgrund der evtl. nur kleinen Kehrwasser unbedingt vor Fahrtbeginn erkundet werden, da kurz danach eine gefährliche Stelle folgt (s. Erläuterungen unten)! Die Ausstiegstelle liegt vor der Kurve, bevor der Fluss unter der Eisenbahnbrücke (s. Bild unten) und der direkt nachfolgenden Straßenbrücke hindurchfließt. Die vorgenannte Straßenbrücke verbindet die weiter entfernt liegenden Orte Rickenbach mit Schwarzenbach. Auf der östlichen Seite der Brücke befindet sich eine große Parkmöglichkeit (> N 47° 26' 45.5'', E 09° 03' 51.5''). Von hier führt ein Weg, später Trampelpfad zum Fluss hinunter. Die Straße nach Schwarzenbach wird von der Stadt Wil oder der Autobahnabfahrt Wil über die Straße Nr. 16 erreicht. Von der Autobahn ein Stück nach Süden in Richtung Wattwill fahren und schon kurz darauf, d.h. auf der Höhe von Rickenbach, nach rechts in Richtung Schwarzenbach abbiegen. Zum Umsetzen der Fahrzeuge einfach von Rickenbach auf der Straße Nr. 16 in Richtung Wattwil bis Bütschwil fahren. |
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. Nach der üblichen Ausstiegstelle, am Ende der Kurve, folgt unter der Eisenbahnbrücke ein 1,5 m hoher Abfall mit schräger Walze und pumpenden, starkem Rücklauf (s. Bild rechts; hier bei einem nicht ausreichendem Wasserstand). |
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Nach einer Info aus dem Jahre 2005 besteht hier bei einer Kenterung Verletzungsgefahr, weil unter dem Abfall eine große Steinplatte mit Armierungseisen liegt, die wie ein Kastenwehr zurückhält. 5 m weiter dann noch einmal eine Platte mit rückläufiger Welle/Walze. 100 m weiter folgt noch eine Felsbarriere mit einem sehr engen, gebogenen, scharfkantigen und in der Regel nicht fahrbaren Schlitz (s. Bild unten; im rechten Teil des Bildes). |
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