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kajaktour.de . |
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Südwestliches Piemont / Italien |
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Der Maira ist ein landschaftlich wunderschöner Fluss in tiefen Wald-, teilweise auch Felsschluchten. Einige uralte Dörfer kleben hier wie Vogelnester an den Berghängen.
Der Maira entspringt in ca. 2600 m Höhe. Die Berge erreichen hier Höhen von ca. 3170 m. Die übliche Einstiegstelle für den Maira wird nach 15 Kilometern beim Kraftwerk von Ponte Marmora erreicht. Nachfolgend kann dann der unten beschriebene 18 Kilometer lange Abschnitt bis zu dem Stausee von San Damiano befahren werden. An dem hier befindlichen Wehr wird ein großer Teil des Wassers bis kurz vor der Stadt Dronero umgeleitet, so dass die 7 Kilometer lange schöne Waldschlucht zwischen San Damiano und Dronereo nur bei einem ausreichenden Überlauf des Wehres befahren werden kann. Nach der Wiederzuleitung des Wassers kurz vor Dronero kann ggf. die Wildwassertour noch bis zur Stadt Busca fortgesetzt werden. Auf diesem 18 Kilometer langen Abschnitt befinden sich jedoch einige nicht ungefährliche Wehre (s. DKV-Führer). Nach weiteren 45 Kilometern durch die weite Po-Ebene fließt der Maira schließlich südlich von Turin in den Po. |
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Ein massgeblicher Pegel ist von den Wildwasserstrecken der Maira über das Internet leider nicht abrufbar. Unter www.meteofrance.com/FR/montagne/hneige.jsp?LIEUID=MERCANTOUR kann man zumindest bis Ende April die Schneehöhen der Seealpen bzw. der Kottischen Alpen ansehen. Eine Vielzahl von Webcams über die Schneesituation in den französisch-italienischen Seealpen findet man unter www.simolimo.it/tuttelewebcam.html. |
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Die oberste Einstiegstelle der Maira befindet sich beim Kraftwerk von Ponte Marmora. Hierher gelangt man, in dem man von der Stadt Dronero 26,5 Kilometer auf der Straße Nr. 22 flussaufwärts fährt. Kurz vor erreichen der Einstiegstelle wechselt die Straße 22 zum ersten Mal auf die andere Flussseite. Auch wenn der Wasserstand zunächst noch gering ist, 700 m unterhalb des Kraftwerkes bringt ein linker Zufluss noch einiges an Zuschusswasser. Sollte die Wassermenge am Kraftwerk noch nicht ausreichend sein, kann die Wildwassertour auch an einer Waldlichtung direkt nach dem Zufluss begonnen werden. Die Lichtung befindet sich gegenüber der Straßenabzweigung zum Dorf Elva. Von hier bis San Damiano bleibt der Wasserstand, trotz einiger kleiner Zuflüsse und einer geringen Zunahme der Wassermenge, immer gleich. Auf den nächsten 2 Kilometern verläuft der Maira mit mäßig-schwerer Verblockung und einer Reihe von zumeist niedrigen Stufen in einem engen Flussbett. Die am Anfang noch vorhandene steile und tiefe Felsschlucht geht später in eine Waldschlucht über. Die erste der beiden etwas höheren Stufen folgt kurz nach der o.g. Lichtung (s. Bild unten). |
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Fast alles kann vom Kajak aus rechtzeitig erkannt werden. 2-3 Stellen müssen mit langem Hals gefahren werden. Ein kurzes S-förmiges Stück sollte zuvor vom rechten Ufer erkundet werden. Dieses Stück (bei mittleren Wasserstand WW IV-) folgt nach etwas mehr als einem Kilometer. Hierbei handelt es sich zunächst um eine 1 m hohe Stufe zwischen zwei auffällig großen Felsen (s. Bild unten). Danach geht die Strömung scharf rechts um die Ecke um dann wiederum nach links zu drehen. Hier folgt ein verblockter, leicht stufiger Schwall, an dessen Ende die Hauptströmung auf einen Felsblock zieht (s. übernächstes Bild). Diesen Felsblock am besten links umfahren. |
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Das gesamte S-förmige Stück kann nur sehr mühsam über das linke Ufer umtragen werden. Alternativ kann die Stufe einfach über das rechte Ufer umtragen werden, dann muß jedoch der Schwall befahren werden. Auf dem letzten Drittel läßt das Gefälle der Obersten Maira etwas nach. Leider wird viel zu früh das Dorf Stroppo erreicht. Ab hier lassen die Schwierigkeiten deutlich nach. |
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Wem der Oberste Maira noch zu schwer ist, steigt erst an der Brücke bei Stroppo ein bzw. zu. Auch ab hier fließt der Maira bis zur Austiegstelle durchweg in einer hervorragend schönen Waldschlucht. Teilweise verengt sich das Tal, hohe Felswände rücken vereinzelnd bis an den Fluss heran. Teilweise öffnet sich aber auch die Schlucht zu Waldtälern und bietet hier immer wieder herrliche Blicke auf die umliegende vor- und zurückspringende steile Bergkulisse (s. nachfolgende Bilder). |
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Auf den ersten 6 Kilometern folgen noch eine Reihe von Stellen die zwischen WW II und III liegen. Auf den letzten 10 Kilometern liegen die Schwierigkeiten mit zwei, drei Ausnahmen bei maximal WW II. |
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Zumeist bietet der Fluss immer einen Wechsel zwischen leicht- bis mäßigschwer-verblockten Schwallstrecken und kurzen Fließstrecken. 11 Kilometer unterhalb von Stroppo wird am linken Ufer, teilweise hoch oben, das wunderschön an den Berghängen gelegene alte Dorf Luttolo sichtbar. Auf den letzten Kilometern enden die Schwälle vermehrt vor Felswänden. Hier bilden sich insbesondere bei mittleren und höheren Wasserständen kräftige Prallwasser. |
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. Vereinzelnd sind die Felswände hier auch ein wenig unterspült. Alles kann aber rechtzeitig gesehen werden. Falls notwendig, können aber auch alle besonderen Stellen über die kleinen Kiesbänke in den Innenkurven umtragen werden. |
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Die Ausstiegstelle kündigt sich durch den Rückstau des Wehres von San Damiano an und liegt ungefähr 200 m vor der Staumauer am linken Ufer. Bei niedrigen Wasserständen können hier die Ufer verschlammt sein, dann ist es besser, so weit wie möglich in das Bett des kurz zuvor mündenen Baches zu fahren und von hier die Kajaks über einen Trampelpfad zum Schotterweg an der üblichen Ausstiegstelle zu tragen. Die Zufahrt mit dem PKW erfolgt über eine Straße, die im Ort San Damiano unmittelbar östlich neben der Kirche nach Süden in Richtung Fluss abzweigt. An einem Lagerplatz geht diese Straße in einen schmalen Schotterweg über. Von hier führt der Weg auf fast 300 m zum Fluss hinunter. Im Mai 2006 konnte der Schotterweg wegen einiger Löcher und Steine auf halber Strecke nur bedingt mit dem normalen PKW befahren werden. Unten am Fluss oder auch oben am Lagerplatz stehen ausreichende Parkmöglichkeiten zur Verfügung. |
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Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 22. Mai 2006. Der Fluss hatte an diesem Tag auf den beiden oben beschriebenen Abschnitten gleichermaßen einen niedrigen Wasserstand. Alles konnte durchgehend befahren werden. |
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