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kajaktour.de . |
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Tirol / Österreich |
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Leichter Wildfluss mit sehr schöner Schlucht an der Grenze von Österreich zu Deutschland. Die Kössener Ache, oft auch Großache
oder Tiroler Ache Besonders die nur 2,5 Kilometer lange und landschaftlich hervorragend schöne Entenlochklamm, dem Durchbruch durch die Chiemgauer Berge direkt unterhalb von Kössen, zieht die Kanufahrer zu diesem sportlichen Wanderfluss. Neben Kajaks, Canadier finden sich auch Rafts auf dem beliebten Unterlauf der Ache. Der aktuelle Wasserstand und damit die Möglichkeit einer Befahrung der Kössener Ache kann aktuell über das Internet bei www.kajak.at unter `Flussinfo > Online Pegel > Kössener Ache / Kössen´ abgefragt werden. Danach gelten folgende Angaben: 65 cm = Niedrigwasser, 100 cm = Mittelwasser, 150 cm = Hochwasser. Neben einem guten Campingplatz ca. 2 Kilometer südöstlich von Kössen gibt es in der weiteren Umgebung von Kössen etliche weitere Campingplätze. |
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Der nachfolgend beschriebene Abschnitt der Kössener Ache liegt südlich des Ortes Kössen. Dieser Abschnitt wird zumeist nicht gesondert, sondern nur im Zusammenhang mit dem nachfolgenden Abschnitt, der Entenlochklamm, befahren. Da am Ende dieses Abschnittes, d.h. bei Kössen zwischen Kilometer 52 und 53, in der Zeit vom 15.09. bis 31.05. ein Befahrungsverbot aus Naturschutzgründen besteht, wird sich die Befahrung dieses Abschnittes sowieso nur auf die Monate Juni bis Mitte September beschränken, vorausgesetzt, dass die Wasserstände ausreichend sind. Aber auch in dieser Zeit darf auf diesem Kilometer nicht angelandet und der Fluss nur in Hauptstromrichtung befahren werden. Die übliche Einstiegstelle für diesen Abschnitt wird von Kössen erreicht, indem man der Kössener Ache flussaufwärts in Richtung St.Johann/Lofer folgt. Nach 8 Kilometern quert die Fernverkehrsstraße die Ache vom Ostufer zum Westufer. Hier befindet sich an der Straßenbrücke ein Parkplatz (> N 47° 37' 17.0'', E 12° 27' 52.5''), wo die Kajaks zu Wasser gelassen werden können. Auf diesen 11 Kilometern bis zum Beginn der Entenlochklamm bietet die Kössener Ache weitgehend eine eher geruhsame Fahrt. Lediglich einzelne Schwälle, einige Kehrwasser, je nach Wasserstand auch einige Steine, sorgen dabei für etwas Unterbrechung. Das durchschnittliche Gefälle liegt hier bei 3,5 . Ein idealer Fluss für Wanderfahrer und Anfänger im Wildwassersport. Die schwerste Stelle auf diesem Abschnitt befindet sich dabei unter der Straßenbrücke der Straße 176 in Kössen (WW II-). Dieses Stelle kann ggf. schon bei der Anfahrt kurz besichtigt werden. Es handelt sich dabei um einen künstlich angelegten Blockwurf, der über die gesamten Flussbreite geht. Bei niedrigeren Wasserständen sehr steinig und dann zumeist nur ganz rechts fahrbar. |
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Eine weitere Einstiegstelle (> N 47° 40' 18.7'', E 12° 23' 55.0'') befindet sich beim städtischen Bauhof am nördlichen Ortsrand von Kössen. Wer nur den landschaftlichen Höhepunkt der Kössener Ache, die Entenlochklamm, paddeln will, wird in der Regel erst hier Einsteigen. Beim Abstellen der Fahrzeuge ist zu beachten, dass auf der schmalen Zufahrtsstraße keine möglichen LKW´s (und deren Schleppkurven) des Bauhofes und der benachbarten Firma behindert werden. Ein Einstieg an dieser Stelle bietet sich auch im Frühjahr und im Herbst an, da die Kössener Ache flussaufwärts auf einem kurzen Abschnitt in der Zeit vom 15.09. bis 31.05. für eine Befahrung gesperrt ist. Alsbald nachdem die letzte Einstiegstelle hinter einem gelassen wurde, rücken die Felswände näher an den Fluss und die landschaftlich beeindruckende Entenlochklamm beginnt. Der einzige Weg durch die Schlucht ist nur noch das Boot. |
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Die wassertechnischen Schwierigkeiten in dieser Schlucht sind die an einzelnen Stellen in der Schlucht auftretenden und nur schwer einschätzbaren Strömungsverschneidungen und `Pilze´ (WW I+). Das durchschnittliche Gefälle liegt bei 4 . Mit Pilzen sind die Bereiche gemeint, in denen das von einzelnen Felswänden heruntergedrückte Wasser wieder pilzförmig auftaucht und es hierbei in diesen Bereichen zu etwas schwer kalkulierbaren Strömungen kommt. Insbesondere bei höheren Wasserständen sind diese Schwierigkeiten nicht zu unterschätzen. Bei bis zu mittleren Wasserständen und gewissen Grundkenntnissen im Umgang mit dem Kajak oder Canadier kann diesen vereinzelt nur an den Felswänden auftretenen Stellen zumeist ausgewichen oder diese auch ohne größere Probleme überfahren werden. |
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Zum Genießen der Landschaft verbleibt auf jeden Fall genügend Zeit. Wer will, kann inmitten der Schlucht unmittelbar an einer Hängebrücke (s. Bild unten am hinteren Bildrand) am rechten Ufer aussteigen, die Boote hier liegen lassen, den kleinen Weg zu einem kleinen Gasthaus ca. 100 m oberhalb des Flusses hinaufgehen und hier eine Brotzeit machen. |
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Nachdem die Felswände wieder zurücktreten und vereinzelnd Kiesbänke auftauchen wird bald die übliche Ausstiegsstelle der Kössener Ache erreicht. Diese befindet sich unmittelbar an der folgenden großen Straßenbrücke am rechten Ufer. Hier kurz hinter der Grenze von Österreich nach Deutschland quert die Bundesstraße 307 die Kössener Ache. Direkt nordöstlich der Brücke wurde ein großer Parkplatz (> N 47° 42' 29.0'', E 12° 23' 37.0'') für die Kanufahrer und Rafts angelegt. Vereinzelnd wird die Fahrt noch um 8,6 Kilometer bei WW I bis direkt rechts vor dem unfahrbaren Wehr vor Marquartstein fortgesetzt. Hinweis: Das erste Foto und die Infos zur Entenlochklamm basieren auf den 15. Mai 2008. Der Fluss hatte an diesem Tag einen Wasserstand er deutlich über Mittelwasser lag. Der o.g. Pegel Kössen zeigte 118 cm an. Der Abschnitt konnte durchgehend befahren werden. Die anderen beiden Fotos und die Infos zum ersten Abschnitt sind mehrere Jahre alt. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände. |
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