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Asco

Korsika / Frankreich

Abschnitt:

Dorf Asco - Brücke D 147

Länge und Schwierigkeit:

10 km WW IV (V) u. III-IV

DKV-km:

km 0 - km 10

Befahrbarkeit:

meist bis Mitte Mai

Landschaftsbewertung:

1

Einer der schönsten Flüsse Korsikas ist der im Norden von Korsika durch eine tief eingeschnittene und wildzerklüftete Granitschlucht fließende Asco. Der Asco hat seinen Ursprung unter anderem an dem höchsten Berg Korsikas, dem 2706 m hohen Monte Cinto und mündet in der Nähe von Ponte Leccia in den Golo.

Neben der eindrucksvollen Schlucht bietet der Asco sehr interessantes, erheblich verblocktes Wildwasser und starkes Gefälle mit vielen schönen Stufen. Die Wasserwucht des Flusses ist zumeist nicht so groß - insbesondere bei niedrigeren Wasserständen. Die enge, kurvige Straße D 147 verläuft bis auf die ersten 1,5 Kilometern ab Einstieg fast immer in Flußnähe, zumeist jedoch in größerer Höhe.

Direkt oberhalb des kleinen malerischen Dorfes Asco (s. übernächstes Bild) zweigt eine kleine Straße von der D 147 hinunter zum Fluss und endet kurz vor der hier befindlichen alten Genueser Brücke - der Einstiegstelle zur Befahrung des Ascos (> N 42° 26' 49'', E 09° 01' 53'').

Zunächst sind die Stufen noch etwas unübersichtlich und liegen hinsichtlich der Schwierigkeiten bei mittleren Wasserständen um WW IV (siehe Bild oben, dieses Bild und die nächsten fünf bei Niedrigwasser).

Bis auf die beiden nachfolgend genannten besonderen Schwierigkeiten liegt die Höhe dieser Stufen zumeist zwischen 0,5 bis 1,2 m. Die höchste Stufe erreicht 1,5 m. Einige wenige Stufen sollten direkt vor der Befahrung aufgrund der Unübersichtlichkeit kurz besichtigt werden.

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Ein wunderschöner Naturslalom bei glasklarem Wasser. Ab Höhe des Ortes Asco schneidet sich der Fluss langsam immer tiefer in die Schlucht.

Die schon bald unterhalb des Ortes Asco folgende `Drosselgasse´ (WW V), kann einigermaßen gut links über die Felsen umtragen werden.

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Bei der `Drosselgasse´ handelt es sich um eine kurze, kleine Klamm mit einer 2 m hohem Eingangsstufe (siehe Bild links) und einer 2,5 hohen Ausgangsstufe mit jeweils unsauberen Unterwasser.

Danach gehen die Schwierigkeiten bis zur Ausstiegstelle leicht auf WW III-IV zurück. Es folgt wieder herrliches, steiles Wildwasser (siehe Bild unten).

6 Kilometer nach dem Start dann ein unfahrbarer Abfall zwischen großen Felsblöcken mit Unterspülungen. Dieser Abfall ist rechts mühsam über Felsen und anschließend durch eine `Höhle´ unter einem riesigen markanten Felsblock zu umtragen.

Bei höheren Wasserständen sollte die Ausstiegstelle bei starkem Stromzug vor dem rechts liegenden markanten Felsblock (siehe Bild unten; am rechten Bildrand) nicht verpasst werden.

Alternativ kann auch unterhalb dieses Abfalles die Fahrt begonnen werden (siehe Bild oben). Von der Straße kann der vorgenannte markante Felsblock einigermaßen gut erkannt werden (s. Bild oben; linksoben am Bildrand). Die Boote müssen von der D 147 über einen Pfad ca. 15 m steil hinunter getragen werden. Leider verbleiben ab hier dann nur noch 4 Kilometer dieser fantastischen Schlucht (beide nachfolgende Bilder bei Mindestwasser).

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Danach schneidet sich der Fluss nochmals tief in die `Gorges de l´Asco´ ein, der vielleicht imposanteste Teil der Schlucht mit steil-senkrechten, leicht rötlichen Felswänden.

Nach insgesamt 10 Kilometern ab Fahrtbeginn folgt dann unmittelbar am Ende der Schlucht die Straßenbrücke der D 147. Kurz danach kann dann am rechten Ufer, in der Rechtskurve des Flusses, unterhalb eines großen Parkplatzes (> N 42° 28' 06'', E 09° 06' 29''), die Fahrt beendet werden.

Ggf. ist auch eine Weiterfahrt möglich, jedoch ist der nachfolgende Abschnitt landschaftlich weniger lohnend. Die Schwierigkeiten liegen auf den nachfolgenden ersten 3 Kilometern, bis zur übernächsten Brücke, noch bei WW II-III und reduzieren sich dann bis zur Mündung der Tartagine bzw. in den nachfolgenden Golo bis auf WW I-II.

Über einen ausreichenden Wasserstand und damit über die Möglichkeit einer Befahrung des Ascos sowie der anderen korsischen Flüsse wird im Frühjahr alle paar Tage, zumeist etwas unregelmäßig, auf der Website http//:perso.wanadoo.fr informiert.

Als günstig gelegener Campingplatz für die Befahrung der korsischen Flüsse bietet sich der Campingplatz Campita zwischen Ponte Leccia und Corte ca. 1,5 km westlich von Francardo an.

Hinweise: Alle Fotos und Infos basieren auf zwei Befahrungen von Ende April 2002.

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