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kajaktour.de . |
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Jura / Frankreich |
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Schöne kurze Waldschlucht mit hier interessantem Wildwasser. Auf halber Strecke zwischen Besancon und Genf bzw.
10 Kilometer Einen für eine Befahrung der Ain ausreichenden Wasserstand wird man im Prinzip nur im Frühjahr während der Schneeschmelze im Jura vorfinden. Dieses ist in der Regel nur im April und teilweise auch noch im Mai der Fall. Von Westen heranziehende regenreiche Tiefdruckausläufer können aber auch im Sommerhalbjahr immer wieder einmal für 1-2 Tage zu fahrbaren Wasserständen führen. Vom Oberlauf des Ain kann im Internet ein Pegel unter www.rdbrmc.com/hydroreel2/station.php?codestation=433 abgerufen werden. Als Minimum für eine Befahrung des oberen Ain sollte am Pegel 5 cbm/sec angezeigt werden. Der nächstgelegene Campingplatz, der schon im April geöffnet hat, befindet sich am Pont-du-Navoy am Ain, 11 Kilometer westlich der Kleinstadt Champagnole: `Camping Le Bivouac´ (2005 ganzjährig geöffnet). |
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Die Quelle `Source de l´Ain´ wird von Champagnole über die D84 und dem Ort Sirod erreicht. In Sirod kurz in Richtung des Dorfes Lent abbiegen. An der Brücke am nördlichen Ortsrand von Sirod (gegenüber der großen Kirche) kann die Paddeltour später am linken Ufer (> N 46° 44' 16'', E 05° 59' 07'') beendet werden. Von hier wieder auf die Durchgangsstraße von Sirod, die sich nun D283 nennt. Kurz nach dem Dorf Conte am Schild zur `Source de l´Ain´ nach links abbiegen. Nach weiteren 1,5 Kilometern wird schließlich der Waldparkplatz (> N 46° 45' 07'', E 06° 01' 13'') in der Nähe der Quelle erreicht. Von hier müssen die Kajaks noch 100 Meter bis zu einer geeigneten Einstiegstelle am Fluss hochgetragen werden. Wer will, kann die Boote auch noch 200 Meter weiter bis zum großen Quelltopf hochtragen und hier die Paddeltour beginnen. Auf der ersten Hälfte der nun folgenden insgesamt 6 Kilometern fließt der Ain durch ein schönes enges Waldtal mit interessanter mäßig-schwerer Verblockung und gelegentlich bis zu 1 Meter hohen Naturstufen (WW III). |
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1,5 Kilometer unterhalb der Quelle wird dieser erste Teil von zwei hohen, kurz aufeinander folgenden Wasserfällen, den unfahrbaren `Saut de Maillys´ unterbrochen. Der erste Wasserfall taucht etwas überraschend nach einer Linkskurve auf, kann aber bei einer vorausschauenden Fahrweise rechtzeitig entdeckt bzw. besser vermutet werden, da es sich bei dem ersten Abfall um einen engen Felseinschnitt handelt, in dem das Wasser verschwindet (s. Bild unten). |
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Beide Wasserfälle sind über das rechte Ufer auf insgesamt 200 m zu umtragen. Beim ersten Wasserfall können die Kajaks noch einigermaßen `bequem´ über die Felsen getragen werden. Beim zweiten Wasserfall (s. Bild unten) verengt sich das Waldtal. Hier müssen die Kajaks einmal kurz 5 Meter abgeseilt werden. Ohne Kajaks kann diese Stelle auf einem rutschigen Trampelpfad rechts kurz umgangen werden. |
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Direkt nach dem Wiedereinsetzen folgen zwei 1 Meter hohe Naturstufen (s. Bild unten). Weiter geht die Fahrt durch ein schönes Waldtal. |
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Ein nach einigen hundert Metern folgendes hohes unfahrbares Wehr bzw. eine Kombination aus Wehr und Wasserfall (s. Bild unten) muß über das rechte Ufer umtragen werden. |
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Später öffnet sich das Waldtal und geht in eine offene Landschaft über. Hier liegen die wildwassertechnischen Schwierigkeiten nun deutlich niedriger (WW I-II). Gelegentlich unterbrechen einige kleine Schwälle die Fahrt. Die Fahrt kann dann direkt an der o.g. Brücke nach Lent abgebrochen werden. Auf den nachfolgenden evtl. noch möglichen 4 Kilometern (s. DKV-Führer) befinden sich einige große Wehre und auch kurze Zahmwasserstrecken. Auch Landschaftlich ist der Ain hier weniger interessant. |
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